Das VISEC-Handbuch.
So installieren Sie VISEC, fügen Kameras hinzu, richten die Bewegungsaufzeichnung ein und erhalten E-Mails bei Ereignissen. Außerdem erfahren Sie, wie Sie Kennzeichen und QR-Codes erkennen und Aufnahmen später wiederfinden.
Lieber alles in einer Datei? Das Handbuch ist auch als PDF verfügbar.
Installation und Programmstart.
- Installieren und öffnenFühren Sie das Installationsprogramm aus und öffnen Sie dann Visec Online über das Startmenü oder das Desktop-Symbol. Die Installationsdatei ist etwa 30 MB groß. Nach der Installation belegt das Programm rund 200 MB.
- Die sechs Schaltflächen obenAlle Funktionen erreichen Sie über die Leiste oben im Fenster: Hauptmenü, Kameraliste, Vollbild, Systemsteuerung und Kameras anordnen zum Festlegen der Rasteraufteilung.
- Ohne Kamera testenSie benötigen keine Kamera, um die Funktionen auszuprobieren. Fügen Sie eine Test-Videokamera hinzu. VISEC erzeugt dann ein bewegtes Bild, damit Sie die Einstellungen, die Aufzeichnung und die Benachrichtigungen vorab testen können.
Sprache, Updates und Benutzer.
- SpracheEnglisch und Russisch.
- AllgemeinAutomatisch nach Updates suchen und VISEC beim Computerstart ausführen.
- UpdateSucht online nach einer neueren Version.
- BenutzerBenutzer hinzufügen, bearbeiten, löschen und Berechtigungen festlegen. Richten Sie dies ein, bevor andere Personen den Computer nutzen.
- KontenDas E-Mail-Konto, über das VISEC Benachrichtigungen versendet. Tragen Sie hier die üblichen Postausgangseinstellungen ein. Richten Sie das Konto zuerst ein, sonst kann VISEC bei Bewegung keine E-Mails senden.
Fünf Möglichkeiten.
- Netzwerk scannenDer übliche Weg. VISEC sucht nach ONVIF-kompatiblen Kameras und listet die gefundenen Geräte auf.
- Aus einer älteren VISEC-Version importierenBeim Upgrade von einer früheren Version werden Ihre vorhandenen Kameras übernommen.
- Stream-Adresse manuell eingebenFür Kameras, die beim Scan nicht gefunden werden: etwa an einem anderen Standort, in einem anderen Subnetz oder Modelle, die nur RTSP unterstützen. Geben Sie den Pfad zum Medienstream an, nicht nur die Adresse der Kamera:
rtsp://10.1.1.22:8554/CH001.sdprtsp://user:password@192.168.1.2:554/Streaming/Channels/101
RTSP, MJPEG und direkte Pfadangaben werden unterstützt. - Videodatei als KameraWählen Sie in VISEC eine .mp4-Datei aus. Das Programm behandelt sie wie eine Kamera. So können Sie Bewegungszonen oder die Kennzeichenerkennung mit vorhandenen Aufnahmen testen.
- Eine TestkameraEin künstlich erzeugtes bewegtes Bild, mit dem Sie die Funktionen ohne Kamera ausprobieren können.
Für jede Kamera einzeln.
- Hier finden Sie die EinstellungenWählen Sie unter Systemsteuerung › Kameras die Kamera aus und klicken Sie auf Eigenschaften. Oder klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Kamera in der Live-Ansicht und wählen Sie Eigenschaften.
- AllgemeinHier legen Sie den Kameranamen, die Gruppe, den Videotyp (für ältere Kameras mit Zeilensprungverfahren) und freie Notizen fest. Außerdem bestimmen Sie, ob die Kamera beim Start von VISEC automatisch geladen und ihr Livebild angezeigt wird.
- QuelleDie Stream-Adresse, die VISEC nutzt, zusammen mit Benutzername und Passwort. Das Passwort wird unabhängig von seiner tatsächlichen Länge immer mit vier Zeichen dargestellt. So bleibt seine Länge verborgen. Die Adresse wird normalerweise automatisch ermittelt. Ändern Sie sie nur, wenn Sie genau wissen, was Sie ändern.
- BewegungStandardmäßig nutzt VISEC einen eigenen Algorithmus zur Bewegungserkennung, der sich an die Aktivität im Kamerabild anpasst. Unter Internen Bewegungssensor einrichten können Sie die Erkennung genauer einstellen oder den zu überwachenden Bereich einzeichnen.
- AufzeichnungDrei Aufzeichnungsarten lassen sich kombinieren: durchgehend, in Einzelbildern mit festem Zeitabstand (etwa ein Bild pro Sekunde) und mit voller Bildrate bei Bewegung. Bei der Bewegungsaufzeichnung werden auch die Momente vor und nach dem Ereignis gespeichert.
- GruppenFassen Sie Kameras in benannten Gruppen zusammen, etwa nach Gebäude, Tor oder Etage. So bleiben auch lange Kameralisten übersichtlich.
Benachrichtigt werden, statt selbst nachzusehen.
- Eine E-Mail bei BewegungKlicken Sie in den Bewegungseinstellungen auf Hinzufügen, um ein Ereignis anzulegen. Üblicherweise wird eine E-Mail mit einem Schnappschuss versendet, sobald im eingezeichneten Bereich Bewegung erkannt wird. Richten Sie das E-Mail-Konto zuerst unter Systemsteuerung › Konten ein.
- Weitere Aktionen bei einem EreignisEin Ereignis kann auch ein Alarmfenster auf dem Bildschirm einblenden oder einen Kameraausgang ansteuern, um ein Tor zu öffnen, eine Tür zu entriegeln, Licht einzuschalten oder eine Sirene auszulösen.
Beides in jeder Lizenz enthalten.
- KennzeichenerkennungFür jede Kamera unter Eigenschaften › LPR. Sie legen fest, welcher Bildbereich ausgewertet wird, ob erkannte Kennzeichen protokolliert werden und was bei einer Erkennung geschehen soll. Die ausführliche Anleitung zur Einrichtung der Kennzeichenerkennung behandelt Kamera, Objektiv, Infrarotbeleuchtung und Konfiguration.
- QR-CodesFür jede Kamera unter Eigenschaften › QR. VISEC liest Codes direkt aus dem Video. Sie benötigen keinen separaten Scanner. Mehr dazu unter QR-Code-Erkennung.
Wo alles gespeichert wird.
- SpeicherUnter Eigenschaften › Speicher. VISEC kann Aufzeichnungen automatisch auf mehrere Laufwerke verteilen und dort verwalten. Sie sind also nicht auf eine Festplatte beschränkt. Als grober Richtwert: Vier oder fünf Kameras mit Bewegungsaufzeichnung belegen in drei bis vier Monaten etwa 500 GB.
- Beschädigte Dateien reparierenEigenschaften › Dateien reparieren sucht nach beschädigten Aufzeichnungen und versucht, sie zu reparieren. Das ist nach einem Stromausfall oder einem nicht ordnungsgemäßen Herunterfahren sinnvoll.
- Aufnahmen abspielenKlicken Sie auf Videoaufnahmen öffnen oder doppelklicken Sie auf ein Kamerafenster, um die Wiedergabe sofort zu starten. Sie können den gesamten Clip oder nur den benötigten Abschnitt exportieren.
Zwei Prüfungen helfen bei den meisten Problemen.
- DirectX-TestUnter Eigenschaften › DirectX. Der Test prüft, ob Windows die Multimedia-Funktionen bereitstellt, die VISEC zur Videoanzeige benötigt. Wenn sich die KI-Funktionen nicht laden lassen, prüfen Sie zuerst DirectX und den Grafiktreiber.
- Eine Kamera verbindet sich nichtDas liegt fast immer am ONVIF-Konto der Kamera und nicht an VISEC. Viele Hersteller verwenden neben dem Administratorkonto ein separates ONVIF-Benutzerkonto. Es gibt Einrichtungsanleitungen für zwanzig Kameramarken.
Kurze Antworten.
Gibt es eine PDF-Version des Handbuchs?
Ja. Das VISEC-Handbuch (PDF) enthält denselben Inhalt in einer einzigen Datei, wenn Sie es offline lesen oder ausdrucken möchten. Auf dieser Seite können Sie das Handbuch direkt online lesen.
Welche Systemanforderungen hat VISEC?
Windows 10 oder 11, 64-bit, mit 8 GB Arbeitsspeicher. Für die KI-Funktionen einschließlich Kennzeichenerkennung wird eine Grafikkarte mit 4 GB Grafikspeicher und DirectX 12 empfohlen, vorzugsweise von Nvidia. Ohne eine solche Grafikkarte nutzt VISEC stattdessen den Prozessor.
Welche Kameras funktionieren?
99% der ONVIF-IP-Kameras. Sie lassen sich per Netzwerkscan finden. Analoge Kameras werden über einen Videoserver angeschlossen. Herkömmliche USB-Kameras funktionieren ebenfalls. Eine Kamera, die nur RTSP unterstützt, können Sie durch Eingabe ihrer Stream-Adresse hinzufügen.
Muss ich ein E-Mail-Konto einrichten?
Nur wenn Sie E-Mail-Benachrichtigungen erhalten möchten. Richten Sie dafür zuerst unter Systemsteuerung › Konten ein Konto für den E-Mail-Versand ein. Ohne dieses Konto kann VISEC bei Bewegungsereignissen keine E-Mails versenden.
Kann ich gleichzeitig durchgehend und bei Bewegung aufzeichnen?
Ja. Sie können durchgehend aufzeichnen, Einzelbilder in festen Zeitabständen speichern (etwa ein Bild pro Sekunde) und bei Bewegung mit voller Bildrate aufzeichnen. Die Bewegungsaufzeichnung umfasst auch die Momente vor und nach dem Ereignis. Diese Aufzeichnungsarten lassen sich kombinieren.
Wo werden meine Aufnahmen gespeichert?
Auf Ihren eigenen Laufwerken. VISEC kann sie automatisch auf mehrere Festplatten verteilen. Es wird nichts hochgeladen, und es gibt kein Abonnement.
Sind diese Funktionen in der kostenlosen Lizenz eingeschränkt?
Nein. Die kostenlose Lizenz für eine Kamera umfasst das vollständige Programm: Aufzeichnung, Benachrichtigungen, Wiedergabe, Kennzeichenerkennung, QR-Code-Erkennung und Zutrittskontrolle. Kostenpflichtige Lizenzen ermöglichen zusätzliche Kameras, schalten aber keine weiteren Funktionen frei.
Alle beschriebenen Funktionen sind in der kostenlosen Lizenz enthalten.
Eine Kamera, dauerhaft kostenlos, mit dem vollständigen Programm – einschließlich Kennzeichenerkennung, QR-Code-Erkennung und Zutrittskontrolle.
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